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                     Ko Samet                              Ein Strand vor Bangkoks Haustür

Nicht weit von der thailändischen Metropole Bangkok entfernt, befindet sich die kleine Insel Ko Samet. Der Namen ist eigentlich Samet denn Ko ist Thai und bedeutet schlicht und einfach Insel.

 

Nach mehr oder weniger langen Spaziergängen in der prickelnden und hektischen Metropole sind ein paar Tage am Strand wohl nicht auszuschlagen. So faszinierend Wat Phra Kaeo und Wat Arun auch sein mögen, ein bisschen Meer rundet die ganze Reise dann noch ab. Und vor allem wenn eine Insel wie Samet so nahe liegt und eine nicht uninteressante Möglichkeit der Anreise existiert.

An der Sukhumvit Road, im Bereich der Seitenstraße Nummer 63, ist der Busterminal Ekkamai und die gleichnamige Station der Skytrain.

 

Nicht unterlassen sollte man einen Besuch im Baan Rai Café an der Ecke Sukhumvit 63. Stets gut besucht, vorzügliche Speisen und mit traditioneller Flaggenparade morgens und abends. Stehe auf Reisender und zeige Respekt vor dem Königshaus. Nicht ohne Grund sind die Thais auf dieses stolz und bringen ihm entsprechend Würdigung entgegen.

 

Ob es besser ist vor der Abfahrt oder nach der Rückkehr dort einzukehren bleibt dem Einzelnen überlassen. Die Gefahr ist aber groß vor lauter Gaumenfreude seinen Bus zu versäumen. Diese fahren aber in regelmäßigen Intervallen nach Ban Phe in die Provinz Rayong. Nach ungefähr drei Stunden Fahrt befindet man sich am Golf von Thailand.

Das Meer erwartet einem und ebenso die Fähre welche die Erholung Suchenden auf Ko Samet bringen wird. Nach Wat Phra Kaeo, China-town und Spaziergängen in der Großstadthitze eine willkommene Abwechslung.

 

Viele Bangkokians nutzen die Nähe der Insel für einen Kurzurlaub oder um Festtage am Strand zu begehen. Geplagt von Lärm und Abgasen der Großstadt macht die Lieblingsbeschäftigung vieler Thais am Meer wesentlich mehr Spaß. Und wenn im Land des Lächelns gefeiert wird, dann ordentlich und ausgiebig. Wer also die große Ruhe sucht sollte die Zeit großer Feste meiden.

 

Das thailändische Neujahr Songkran und das Lichterfest Loi Kratong sind Kalenderfixpunkte in denen sich so ziemlich jeder Thai auf den Weg macht um zu feiern und Spaß zu haben. Ausgelassene Wasser-schlachten während Songkran mögen nicht unbedingt jedermanns Sache sein aber das malerische Aufsteigen hunderter Lampions zu Loi Kratong haben auf jedem Fall etwas für sich.

 

Am Strand sitzen, gutes thailändisches Essen und zusehen wenn sich die Lichter auf den Weg ins himmlische Nirgendwo machen.

Samet befindet sich auf dem Gebiet eines Nationalparks bei dessen Betreten eine Gebühr zu entrichten ist. Um den Park zu erhalten bzw. Verbesserungen damit zu finanzieren mag die Gebühr geschaffen sein. Doch nicht immer scheinen die Gelder in richtige Kanäle zu fließen.

 

Unerwünschte Folgen der touristischen Entwicklung wie starkes Besucheraufkommen oder eine hohe Abfallproblematik sind die negativen Seiten die dem Reisenden hier begegnen können. Mit Hilfe eines Pickup von der Fähre in den Nationalpark transportiert, sollte man nicht bei der ersten Möglichkeit eines Ausstiegs diesen auch wahrnehmen. Je weiter in den Süden desto besser die Preise, reiner die Sandstrände und auch ruhiger das Publikum.

Unmengen an Bungalows der unterschiedlichsten Preiskategorien. Näher oder entfernter am Wasser liegend. Restaurants mit kurzen Tischen und Sitzpölstern nahe am Meer macht ein spätes Abendessen zu einem Erlebnis. Entertainer wie Feuerkünstler oder Jongleure tragen ihren Teil zu dem bezaubernden Flair der Insel bei.

 

Sonne, Strand, ein kleiner Bungalow und gutes Essen machen aus dem Kurzurlaub einen romantischen Inselaufenthalt. Nicht zu vergessen die streunenden Hunde der Umgebung die ihren Beitrag zur Unterhaltung leisten.

 

Möchte man nicht nur stundenlang an den Stränden von Ao Phudsa oder Ao Wong Duean liegen und sich der Gefahr eines Sonnenbrandes hingeben, ist ein Durchwandern des Hinterlandes zu empfehlen. Ob zu Fuß oder mit gemieteten Moped oder Quart.

 

Weite Teile der Insel können auf diese Weise erkundet werden, in Ruhe ein Picknick machen oder einfach an den stillen Seiten der Küste auf das Meer blicken.


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