Südostasien, Indien, Wien und Überlegungen über die es zu schreiben lohnt
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                Bangkok zu Fuß                     Von der Khao San zur Sukhumvit

Von der Khao San zum Chao Phraya

 

Die in den letzten Jahren aufgeputzte und renovierte Khao San Road, ist  Ausgangspunkt der hier beschriebenen Stadtreise. Eine Reise deren Ziel das Erreichen der Sukhumvit ist. Jene lange Straße Bangkoks, die sich von hochkarätigen Einkaufszentren bis weit an die Peripherie erstreckt.

 

Die Khao San Road kann ohne weiteres als das Zentrum junger, westlicher Rucksacktouristen angesehen werden. Straßenhändler, schicke Cafés und Geschäfte für zeitgeistige Artikel, säumen die Straße. Nicht zu vergessen verschiedene Tattooläden, Wahrsager und Tuk-Tuks. die ständig auf der Suche nach Kundschaft sind. Ob einer nun diese Straße mag oder nicht, gesehen muss man sie haben.

 

Seine königliche Hoheit Bhumipol Adulyadejverbrachte die Zeit seiner Ordinierung als Mönch in einem Wat dieses Stadtteils. Wat Bowonniwet befindet sich an der Phra Sumen, ganz in der Nähe der oben erwähnten Khao San. Die Tempelanlage ist ein relativ beschaulicher Platz in dem so hektischen Stadtteil Banglampoo.

Mit dem Linienboot nach Chinatown

 

Nächstes Ziel ist der Phra Athit Pier am Chao Phraya River. Von hier geht es mit dem öffentlichen Boot in Richtung Chinatown.

 

Der Phra Athit Pier, auch Banglampoo Pier, ist über die Phra Sumen erreichbar oder man überquert die Thanon (Thai für Straße) Chakrabong am Anfang der Khao San. Gleich gegenüber, befindet sich Wat Chanasongkram dessen Hinterausgang gegenüber dem Pier liegt.

 

Die Wartezeit auf das nächste Boot wird mit einem Blick auf die Rama 8. Bridge erfüllt. Eine im Jahre 2002 eröffnete Schrägseilbrücke die sich majestätisch über den Chao Phraya legt.

 

Direkt am Pier auch ein ausgezeichnetes Restaurant mit gutem Essen und wundervollem Blick auf den Fluss. Ideal für das Abendessen nach einem gelungen Tag.

Ist das Linienboot abgefertigt, geht es in Richtung Ratchawongse Pier.

 

Die Tickets sind direkt am Pier oder im Boot zu kaufen. Durch das Rütteln mit der Geldbox, machen die Ticketverkäufer auf sich aufmerksam. Den Aufforderungen in das Bootsinnere vorzugehen ist nachzukommen um ein gefährliches Gedränge beim Ein- und Aussteigen zu vermeiden. Die für Mönche gekennzeichneten Plätze sollten auch als solche angesehen werden.

 

Vorbei geht es nun an einigen Schönheiten Bangkoks. Wat Arun, Wat Phra Kaeo begegnen dem Reisenden hier ebenso wie alte Gebäude, kleine chinesische Tempel und Moscheen am Flussrand. Sich festhalten, geduldig in der Fahrgastmenge stehen und die Augen sowohl nach links als auch nach rechts offen halten.

 

Angelangt am Pier Ratchawongse kann es dann losgehen. Chinatown oder Yaowarat während des Chinesischen Neujahr bedeutet Umzüge, die Farbe Rot an allen Ecken und ein noch dichteres Gedränge als üblich. Vom Pier direkt in Richtung Yaowarat Road, erreicht man nach einigen Minuten das Grand China Hotel.

 

Hier die Möglichkeit nutzen um auf der Dachterrasse bei einem Beer Chang den aufregenden Blick auf Bangkok und dem Chao Phraya genießen. Ein wundervoller Blick lädt zum Staunen ein.

 

Weiter auf der Yaowarat mit ihren Seitengassen und kleinen Restaurants welche zum Verweilen und Genießen förmlich auffordern. Artikel für Alles und Jedem sowie gutes Essen wie Dim Sum, Ente und die bekannten und teuren Schwalbennester.

Von Wat Traimit zum Hauptbahnhof Hua Lam Pong

 

Der „Tempel des goldenen Buddha“ wie Wat Traimit auch genannt wird, befindet sich am Ende der vorhin geschilderten Yaowarat. Hier thront ein über fünf Tonnen schwerer Buddha, der bis zu seiner Entdeckung unter einer Gipsschicht verborgen blieb. Die unbekannte Herkunft des Buddhas wird in das 13. Jahrhundert zurück datiert.

 

Wat Traimit erlebte in den letzten Jahren seine Restauration, welche ihn im neuen Glanz erscheinen lässt. Verlässt man diesen Wat und wendet sich links, ist es nicht weit zum Hauptbahnhof Hua Lam Pong der unter der Regentschaft von König Chulalongkorn errichtet wurde.

 

Von hier sind alle Richtungen des Königreichs erreichbar. Sei es in Richtung Malaysia, Chiang Mai im Norden oder Nong Khai im bezaubernden Isaan. Wie in öffentliche Dienststellen üblich wird zweimal täglich die Hymne angestimmt.

 

Acht Uhr am Morgen und Punkt sechs Uhr abends, erheben sich die Anwesenden und zollen dem Königshaus Respekt. Als Tourist ist es ratsam und angebracht sich ebenso zu erheben und während dieser Zeit weder Snacks noch Kaffee zu verzehren. Ein dezentes Foto zu schießen stellt kein Problem dar.

Endspurt mit der Metro

 

An diesem entzückenden Bahnhof ist eine Metrostation mit demselben Namen angeschlossen. Von hier geht die Reise weiter bis zur Sukhumvit Road.

 

Mit der Metro in Bangkok unterwegs zu sein ist ein kleines Erlebnis. Einerseits die Sauberkeit welche hier vorherrscht, andererseits das Betreten der Anlage mittels eines sogenannten Tokens den der Fahrgast käuflich erwirbt. Eine Gelegenheit zur Abkühlung bietet die Metro mit ihrer belebenden Klimatisierung. Vor allem dann, wenn sich die Hitze in den trockenen, heißen Monaten über die Stadt legt und zu einer Belastung für die Bevölkerung wird.

 

An der Sukhumvit angekommen weiter zum Aufgang in Richtung Soi 23. Am Ende dieser kleinen Reise ist man an der bekannten Soi Cowboy angelangt, welche neben Nana Plaza eines der bekanntesten Vergnügungsviertel Bangkoks ist.


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